Christian Sauer

Wie ich arbeite

Ungewöhnliche Orte

Die üblichen Seminarräume sind nicht immer das beste Setting für Seminargruppe und Einzelcoachings. Ich biete Interessierten an, rauszugehen und in der Landschaft zu arbeiten. Gerade das Unberechenbare solcher Settings passt zu den Themen, an denen wir arbeiten: Häufig geht es um die digitale Transformation, um agile Organisation oder um sich verändernde Jobprofile. Die Menschen müssen sich inmitten dieser Neuerungen ständig neu orientieren.

Genau das üben wir in der Landschaft: sich orientieren, Ziele im Blick behalten, Ziele anpassen. Hinzu kommt die körperliche Aktivität: Sie inspiriert gerade jene, die ansonsten dauernd an Bildschirmen arbeiten. Sie sorgt für vertiefte Konzentration und öffnet die Menschen für neue Sichtweisen und Problemlösungen.

Respekt für die Führungskräfte in der 2. Reihe

Stellvertreter, Projektleiterinnen, Koordinatorinnen, Beauftragte – sie alle sollen Führungsaufgaben erledigen, obwohl sie keine regulären Vorgesetzten sind. Man spricht in diesen Fällen von Lateraler Führung (Führen ohne Weisungsbefugnis). Dieses Führen ohne ausgeprägte Machtmittel braucht ganz eigene Methoden. Richtig eingestellt und ausgestattet, kann man als Stellvertreter, Projektleiter etc. sehr erfolgreich sein und richtig Spaß haben. – In meinen Coachings und Trainings kümmere ich mich besonders sorgfältig um diese Zielgruppe. Wer laterales Führen beherrscht, wird viele Wege zum Erfolg entdecken.

Den ganzen Menschen sehen

Für Trainings und Coachings gibt es klare Ziele. Lernerfolge werden angestrebt, konkrete Veränderungen sollen eintreten. Selbstverständlich setze mich voll und ganz dafür ein, dass wir diese Ziele erreicht werden. Allerdings nicht mit Tunnelblick. Ich schaue mir die Menschen, mit denen ich arbeite, genau an und versuche Sie ganzheitlich zu verstehen. Daraus ergeben sich manchmal neue Wege, die vereinbarten Ziele zu erreichen. Oder auch mal, ein Ziel neu zu definieren. Nachhaltig sind Lösungen, die zu den handelnden Personen wirklich passen.

Professionalität

Wer Profi ist, hat gelernt abzuwägen: zum Beispiel zwischen dem allerersten Impuls und der wohlüberlegten Analyse einer Situation. – Solche Professionalität muss man sich erarbeiten, niemand bringt sie einfach so mit. Egal, wo und wie man Leitungsverantwortung ausübt, immer ist zwischen sinnvollen Alternativen zu unterscheiden. Und trotzdem rasend schnell reagieren. Wie beides zusammengeht, daran arbeite ich mit vielen meiner Coaching-Kunden.

Dranbleiben

Wo hochqualifizierte Fachleute sich weiterentwickeln, kann man Erfolge nicht immer binnen Stunden erkennen. Deshalb sind viele meiner Seminare in Modulen konzipiert: Man sieht sich wieder, nach einigen Monaten oder nach einem Jahr. Wir können Bilanz ziehen und nachschärfen. Wir erkennen im Rückblick den Reifungsprozess, der im Alltag kaum spürbar war. Entwicklung braucht manchmal Zeit. Dranbleiben führt zum Ziel.

Humanistische Psychologie

Ich bin kein Psychologe, fühle mich aber in meiner Arbeit den Grundsätzen der Humanistischen Psychologie (in der Nachfolge von Abraham Maslow und anderen) verpflichtet. Das heißt: Ich gehe davon aus, dass alle Menschen, mit denen ich arbeite, entwicklungsfähig sind. Ich sehe jede und jeden als schöpferische Persönlichkeit mit ureigenen Ressourcen an, unabhängig davon, in welcher Situation man sich trifft. Ich richte meinen Blick auf die Einzelnen und suche mit ihnen individuelle Lösungen.

Kreative Teams leiten

Seit 1997 beschäftigt mich das Thema Führung – speziell in Kreativ-Organisationen mit einem hohen Maß an kollegialer Zusammenarbeit. Wie bringt man einen Haufen kreativer Individualisten dazu, punktgenau Spitzenleistungen abzuliefern? Meine Antwort: durch die richtige Mischung aus Freiheit und Disziplin. Diese Mischung zu finden ist ein spannender Prozess. Kein Kreativteam gleicht wirklich dem anderen. Gerade das macht Spaß und eröffnet eine Vielfalt von Entwicklungsmöglichkeiten.