Christian Sauer

Seminare für Führungskräfte
und Fachteams

In meinen Seminaren geht es um Wissensvermittlung. Ich gebe den Teilnehmern jede Menge Checklisten, Modelle und Hintergrund-Info an die Hand und übe das neue Wissen mit ihnen ein. Aber oft ist das erst die halbe Miete. Denn ich arbeite mit versierten Machern, und die brauchen mehr als Wissen. Vor allem brauchen sie Raum, um ihre Praxiserfahrung zu reflektieren.

Neben konkreten Themen wie Kreativitäts- oder Führungstechniken steht für mich dieses Ziel im Vordergrund: echte Professionalität entwickeln. Die Fachleute und Kommunikationsfachleute, mit denen ich arbeite, können mit angeblichen Patentrezepten nicht viel anfangen. Sie müssen komplexe Probleme lösen. Wie organisiere ich mein Team? Welche Anstöße braucht ein Mitarbeiter, um mehr Leistung zu zeigen? Wie sichere ich Qualität in Zeiten knapper Kassen?


Tragfähige Lösungen entstehen aus dem Abwägen zwischen Alternativen. Den richtigen Weg zu finden, das bedeutet oft auch, etwas Neues auszuprobieren, sich persönlich weiterzuentwickeln. In meinen Seminaren fallen Denkschranken und werden Einsichten möglich. 

Beispiele

Stellvertreter fördern: Überall da, wo verlässlich Entscheidungen unter Zeitdruck fallen, werden Stellvertreter dringend gebraucht – zum Beispiel in Redaktionen, Geschäftsführungen, Schulen, Krankenhäusern und Ämtern. Stellvertreter spielen dort wie in vielen Unternehmen eine wichtige Rolle: Sie halten den Laden am Laufen, wenn die Chefin nicht da ist, sie übernehmen wichtige Leitungsfunktionen und sorgen für ein gutes Teamklima. Dazu brauchen Sie allerdings spezielle Trainings und eine maßgeschneiderte Begleitung im Coaching.
 

Projekte managen:  Sonderaufgaben bestimmen zunehmend den Unternehmensalltag – auch und gerade in Redaktionen. Zum Beispiel Sonderveröffentlichungen, Dossiers, Serien, Daten-Storys, Live-Ticker oder Podiumsdiskussionen. Wer da einfach hineinstolpert, handelt sich oft Stress und Ärger ein. Projekte dieser Art müssen koordiniert werden, Fallstricke sind zu bedenken, Projektpartner aus anderen Abteilungen oder Unternehmen einzubinden. Mein Training vermittelt Grundlagen der professionelle Kommunikation und Organisation in Projekten und bezieht sich dabei durchweg auf den Redaktionsalltag der Teilnehmer.

 

Führungstraining für Nachwuchskräfte: Eine Regionalzeitung bietet jüngeren  Führungskräften – und solchen, die es noch werden sollen – eine interne Fortbildung in drei Teilen an. Ich vermittele Grundwissen über redaktionelle Organisation und gute Führung. Ich übe mit den Teilnehmern die  professionelle Gesprächsführung. Wir spielen durch, wie man mit Konflikten umgeht und wie man sich gegen Widerstand durchsetzt. Leitfrage: Wie sorgt man als Lokalchef oder Ressortleiter für Motivation und Leistung? Wie führt man sein Team erfolgreich in die Medienzukunft?

 

Kommunikation am Newsdesk: Newsdesk-Redakteure aus zehn Redaktionen treffen sich zu einer Fortbildung über „Kommunikation unter Stress“. Es geht um den neuesten Stand der Newsdesk-Diskussion, aber auch um Hilfen für den Alltag: Wie sagt der Blattmacher dem Reporter in angemessenem Ton, was er vom Text hält? Wie argumentiert er gegenüber dominanten Chefs? Wie findet er in der Sandwich-Position am Desk die eigene Linie? Ich vermittele das Handwerkszeug guter Gesprächsführung und arbeite durchweg mit Beispielen aus dem Alltag der Teilnehmer.

 

Leichter Ideen finden: Eine PR-Agentur findet, dass sie nicht mehr genügend neue Ideen für Publikationen ihrer Kunden entwickelt. Der Trainer führt das Team durch einen Tag Intensiv-Ideenfindung. Die Redakteure lernen Techniken für die kreative Alltagsarbeit kennen. Dabei entstehen Themenlisten, die unmittelbar für konkrete Projekte der Agentur umsetzbar sind und die Grundgedanken des multimedialen Storytelling berücksichtigen.

 

Konferenzen und Blattkritiken verbessern: Alle lästern über zähe Konferenzen und unnütze Blattkritiken. Dabei fehlt oft nicht viel dazu, solche Veranstaltungen besser und spannender zu machen. Ein Training mit Redakteuren und Redaktionsleitern richtet den Blick auf die kleinen Stellschrauben: Wer redet wie lange, und in welchem Ton? Was haben die Konferenzteilnehmer davon? Wie kann man das Geschehen beleben? Mein Ziel ist es, Planungskonferenzen und Blattkritiken effizienter und vitaler zu machen, nach dem Motto: Redaktion lebt von Reibung!

 

Interne Seminare zur Textqualität: Die Chefredaktion einer großen Fachzeitschrift hat bei der Endabnahme immer wieder Mühe mit den größeren Geschichten. Diese werden von den Redakteuren nicht gut verkauft. Oft sind die Beiträge nicht durchkomponiert, der Text glänzt allein durch Fachwissen und ein paar flotte Formulierungen. Ein Inhouse-Seminar mit anschließender Textcoaching-Phase versetzt die Redaktion in die Lage, Texte besser zu strukturieren und sie durch eine originelle Präsentation und griffige Zeilen besser zu verkaufen.