Christian Sauer

Qualitätsmanagement
in Redaktionen

U. Grüner/ C. Sauer: Qualitätsmanagement in Redaktionen: Das Coachingbuch für Chefs & solche, die es werden. Vorwort von Prof. Dr. Volker Lilienthal, Norderstedt: BOD 2010. ISBN 978-3-8391-7249-0

Bestellen

Das Buch zeigt, wie Redaktionen die Qualität ihrer Produkte nachhaltig sichern. „Dabei entsteht ein neuer Typ Fachbuch für Praktiker“, urteilt Volker Lilienthal, Rudolf-Augstein-Professor für Qualitätsjournalismus an der Uni Hamburg, in seinem Vorwort. Das Buch richtet sich als Profi-Ratgeber an alle, die in Redaktionen Verantwortung übernehmen – vom Chefredakteur bis zur engagierten Pauschalistin. Als Selbstcoaching-Buch ermöglicht es seinen Lesern, ihre Erkenntnisse auf Notizseiten zu sichern und ihr eigenes Qualitätskonzept entwickeln. Das Buch eignet sich ebenso gut als Übersicht für Einsteiger wie zum fachlichen Abgleich für erfahrene Profis. Es bietet Checklisten und Übersichten zu allen Teilbereichen der Qualitätsarbeit in Redaktionen – etwa zu Führung, Kommunikation, Teamarbeit und Kreativität. Der Band resümiert die Qualitätsdiskussion in der Publizistik und den Medienwissenschaften und leitet dazu an, unmittelbar mit einer neuen Form der Qualitätsarbeit zu beginnen. Motto: Soviel Theorie und Hintergrund wie nötig, soviel Praxis und Anleitung wie möglich. In einem Interviewteil kommen Praktiker zu Wort: etwa Wilhelm Klümper von der „WAZ“, Peter Huth von der „BZ“ und Claus Morhart vom „Main-Echo“.

Echo

Nie war es wichtiger, sich in Redaktionen mit der Qualität der eigenen Arbeit und der ständigen Verbesserung dieser Arbeit auseinanderzusetzen. Und deshalb freue ich mich, dass die beiden von mir sehr geschätzten Kollegen Grüner und Sauer sich so gründlich, klug und bedacht mit der Frage der Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung beschäftigt haben. Am besten gefällt mir, dass die Autoren dem Versuch widerstanden haben, eine eigene Definition zu entwickeln, was "journalistische Qualität" ist. Denn diese ist wie ein Maßanzug, der für jede Redaktion, für jeden Leser/Hörer-Markt neu geschneidert werden muss.

Viel wichtiger als die Definition von journalistischer Qualität ist es, in unseren Redaktionen Prozesse zur Sicherung und ständigen Verbesserung der Qualität in Gang zu setzen – Diskussionsprozesse zu starten, an denen möglichst viele Kollegen, Leser, Zuschauer, Hörer und User beteiligt sind. - Wolfgang Büchner, Chefredakteur dpa (heute: Der Spiegel), in einem Grußwort 2011

 

„Das Thema der ständigen Verbesserung der Qualität ist auch für Journalisten interessant, die nicht im Chefsessel sitzen. Für kleinere Führungsrollen, wie die Leitung einer Serie, eigenen sich die Anregungen der Autoren genauso. Der lockere Ton, in dem das Arbeitsbuch verfasst ist, regt dabei zum Weiterlesen und damit auch zum Weiterlernen an.“ - Drehschreibe

 

„Gestartet wird im Redaktionsalltag mit dem, was bereits da ist, zum Beispiel bei der systematischen Blattkritik. Danach heißt es, Hausaufaugaben machen, fair und zielorientiert streiten lernen und auch mal mit anderen Konzepten experimentieren: so dass nach Phasen des Ausprobierens, Zeichensetzen und verbindlichen Ergebnissen Qualitätsprozesse schließlich zum Selbstläufer werden.“  -  djv-Nordspitze

 

„Mehr Qualität, systematisch im Redaktionsalltag verankert - das ist das Ziel dieses neuen Qualitätsmodells von Grüner und Sauer. Zuverlässiges Gegenlesen, laufender Faktencheck und systematische Blattkritik gehören dabei zu den Kernelementen. Schritt für Schritt erfahren die Leser, wie sie aus der Praxis heraus einen sich selbst tragenden Qualitätsprozess anstoßen und fördern. Damit journalistische Qualität die Sache aller und langfristig in der Redaktionskultur verankert wird.“ - Netzwerk Recherche-Newsletter

 

„Ulf Grüner und Christian Sauer zeigen, wie sich Qualitätsjournalismus trotz Zeit- und Kostendruck organisieren lässt. Auf 356 Seiten helfen sie ihren Lesern, Schritt für Schritt ihr eigenes redaktionelles Qualitätsmanagement zu entwickeln. Eilige lernen in einem Erste-Hilfe-Kapitel einfache, aber wirkungsvolle Instrumente der journalistischen Qualitätssicherung kennen.“ - ABZV-Newsletter